Die Kraft einer Vision

Vielleicht ist es dir auch so gegangen wir mir während meiner Schulzeit. Vielleicht hast du dich auch gefragt: „Was mache ich hier?“ Ich hatte diesen Gedanken als ich sechzehn war. Ich bin zur Schule gegangen, weil meine Eltern mich auf diese Schule geschickt haben.

Zu diesem Zeitpunkt merkte ich, dass mir diese Schule, deren Schwerpunkt gar nicht liegt. Und auch nicht gefällt. Was sollte ich denn dann noch dort?

Ich war bereits mitten im 3. Jahr dieser Schule, mit dem Ausblick auf weitere 2 ½ Schuljahre vor mir. Genau die Mitte hatte ich erreicht.

Naja, erreicht ist übertrieben. Ich hatte mich gerade so mit Müh und Not durch das 1. Und 2. Schuljahr auf dieser höheren Lehranstalt gebracht. Leicht war es nicht. Und leicht fühlte es sich auch nicht an. Englisch und Französisch waren meine Sorgenkinder. Und in manch anderen Fächer war ich nicht viel besser.

Also: wieso nicht abbrechen? Und was dann? Was sollte ich denn mit meinem Leben anfangen?


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Als Jugendlicher ist es nicht gerade leicht, dass müssen wir zugeben. Woher sollten wir wissen, was wir später machen wollen? Wir haben keine Erfahrung. Wir haben keine realen Anhaltspunkte, welche Schule oder welche Ausbildung uns wirklich liegen könnte.

Unsere Eltern geben ihr Bestes und entscheiden mit ihrem besten Wissen und Gewissen für uns. Da müssen wir ihnen keine Vorwürfe machen. Meine Berufung und Interessen habe auch ich erst später gefunden.

Aber an diesem Zeitpunkt, in der Mitte meiner 5-jährigen höheren Schulausbildung traf ich eine Entscheidung für mich. Ich will die Matura haben, damit ich danach mit dieser studieren kann.

Niemand zuvor wusste von meinen Gedanken. Meinen Überlegungen abzubrechen. Am Ende des Tages musste das auch niemand. Denn alles blieb beim Alten.

Ich hatte eine Vision. Das, was danach passierte, war spannend. Plötzlich war ich einer der Besten in Englisch. Wer hätte das gedacht. Und in Französisch kam ich auch durch. Zugegeben, meine Matura ist definitiv nicht die Beste. Aber das ist heute nicht mehr wichtig.

Die Vision darüber, was ich mit der Schule erreichen wollte, half mir über meine Hürden. Und alles wurde leicht. Und alles wurde machbar.

Auf diese Art und Weise funktioniert unser Leben. Wenn du weißt, wieso und warum du etwas willst, oder tust, dann wird alles leicht und machbar.

Und welche Vision hast du nun für dein Leben? Fühlt es sich leicht an? Bist du auf dem richtigen Pfad? Ich freue mich sehr über deine Meinung, über dein Feedback unter info@kaizen-mindstyle.com


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