Wer findet die Nadel im Chaos?

Hast du schon einmal jemanden gesehen, der im Chaos wirklich noch alles findet? Ehrlich gesagt: Ich habe einmal jemanden getroffen in meinem Leben, der das konnte. Ich war verblüfft. Diese Frau fand wirklich unter zwei riesigen Stapeln von Unterlagen, Bestellungen, Aufträgen und Notizen innerhalb von 5 Sekunden den Kundenauftrag, den ich vergeblich gesucht hatte.

Aber kann das wirklich auf Dauer funktionieren? Da bin ich mir noch nicht ganz schlüssig. Ich denke ja, es gibt solche Typen, die mit Chaos gut umgehen können.

Die Frage ist: müssen oder wollen wir auf Dauer so funktionieren? Ich nicht! Ich persönlich habe längst für mich herausgefunden, dass ich ohne strukturiertes Arbeiten sprichwörtlich im Chaos versinke und nichts mehr auf die Reihe bringe. Es ist ein fatal für mich, wenn ich meinen Rhythmus verliere.


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Eine weitere Frage, die sich mir irgendwann gestellt hat, ist: was will ich erreichen? Nun ja, meine Visionen und Ziele sind groß. Gleichzeitig weiß ich, dass ich dafür einiges tun muss. Und es ist mir so klar wie Kloßbrühe, dass ich dazu organisiert sein muss.

Vieles untere einen Hut zu bringen erfordert Struktur. Und es erfordert Disziplin. Es erfordert Organisation.

Es geht nicht zwingend darum, dass wir beruflich große Schritte tun und vorankommen. Es kann genauso sein, dass wir beispielsweise als Mutter vieles unter einen Hut bekommen müssen. Ich erinnere mich noch an einen Kurs 2014 den ich gegeben habe. Dabei ging es um Struktur und Organisation. Es ging aber auch um Talente und unsere Stärken. Eine der Teilnehmerinnen sagte dann: „Es ist ganz selbstverständlich, dass ich als 2-fache junge Mutter organisiert sein soll. Was wäre es für ein Chaos, wenn ich das nicht wäre.“ Meine Antwort war folgende: „Zum Glück ist es so. Du nimmst dieses Talent der Strukturiertheit als gegeben hin. Das ist aber nicht selbstverständlich! Wieviele junge Mütter kennst du, die nicht organisiert sind? Die zum Beispiel zu spät kommen? Nicht ordentlich sind? Wahrscheinlich einige.“

Und da ist der Punkt: Es macht unser Leben um einiges leichter, wenn wir Struktur und Organisation in unser Leben bringen. Wir können dann tatsächlich vieles unter einen Hut bekommen, und dennoch ist unser Leben dann leicht.

Was bedeutet Organisation für dich? Wieviel Struktur brauchst du? Ich freue mich sehr über deine Meinung, über dein Feedback unter info@kaizen-mindstyle.com


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Was bedeutet Gesundheit für dich?

Ich saß damals mitten unter meiner Gruppe von Mitstudenten und mir viel es wie Schuppen vom Haar. Und der Gedanke der in mir aufkam war: „So sieht es aus Philipp: du siehst und kümmerst dich nicht um deine Gesundheit. Das ist die Wahrheit.“

Ja, es war die Wahrheit. Wir hatten eine Übung gemacht, in der es um unsere Werte ging. Wir alle filterten aus über 150 Werten von einer Liste nur 10 heraus. Dann durften wir diese auf Kärtchen schreiben und vor uns auf den Boden legen. Danach sollten wir diese in eine Reihenfolge bringen.

Als ich diese Kärtchen so vor mir sah dachte ich: „Jawohl, genauso bin ich. Das bin ich!“ Es standen Werte drauf wie Erfolg und Selbstverwirklichung. Wichtige Werte, ohne Frage. Bis ich dann auf die Karten meiner Mitstudenten links und rechts von mir schaute.


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Bei denen stand „Gesundheit“ auf jeweils einem Kärtchen. „Moment! Gesundheit steht gewiss nicht auf dieser Liste!“ Das musste ich nachprüfen. Tatsächlich. Wenn ich heute darüber nachdenke ist es ganz klar das der Wert „Gesundheit“ auf solch eine Liste gehört und ein Muss ist.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich ihn nicht entdeckt. Sprichwörtlich nicht gesehen! Das winzige Detail dabei war, dass ich zu dieser Zeit schon seit längerem immer wieder krank war. Nichts schlimmes. Eine kurze Grippe da, Angina dort. Aber es ärgerte mich, dass es so war. „Ich habe keine Zeit krank zu sein.“ So meine Gedanken wenn ich krank war. Es dauerte immer eine Weile, bis ich das Kranksein akzeptieren konnte.

Aber was tat ich für meine Gesundheit? Recht wenig. Und da wurde es mir voll vor Augen geführt. „Ich sehe die Gesundheit nicht einmal wenn sie mir vor Augen geführt wird.“ – So dachte ich dann. Ich musste anerkennen, dass ich wirklich wenig für mein Wohlbefinden, meine Gesundheit, allen voran mein Zugang und meine Wertigkeit und Wertschätzung der Gesundheit tat. Und von diesem Zeitpunkt weg tat ich mehr, und vor allem bewusst etwas für meine Gesundheit. Diese Erkenntnis und das Wahrnehmen meiner Gesundheit hat einen riesigen Unterschied gemacht. Bis heute kann ich nun sagen, dass ich gesund bin. Und eine mentale Veränderung gemacht habe.

Es muss nicht immer so weit kommen, dass wir sterbenskrank werden bis wir unsere Gesundheit wertschätzen. Es können auch solche Erkenntnisse zu einer Veränderung führen.

Unsere Gesundheit ist eines der wichtigsten Güter unseres Lebens. Es hat „Wert“. Es lohnt sich, wenn wir uns unserer Gesundheit widmen.

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Auf(-)richtigkeit ist eine Sache der Einstellung

Wann hast du zum letzten Mal jemanden getroffen, der dir ehrlich und aufrichtig seine Meinung gesagt hat? Jemand, der dir gesagt hat, was er gut findet an dir? Oder deinem Projekt? Deiner Umgangsweise? Deiner Art?

Wie empfinden wir solche Situationen? Ich persönlich liebe klare Menschen. Jemand, der dir seine Meinung und sein Empfinden direkt ins Gesicht sagt. Für mich ist es sehr viel einfacher damit umzugehen, wenn man mit diesem Schlag von Menschen zu tun hat. Es lässt sich besser damit umgehen, was klar ausgesprochen wird, als mit dem, was „zwischen den Zeilen“ gelesen werden sollte oder in der Luft hängt.

In diesen Momenten habe ich selbst die Möglichkeit zu entscheiden, ob es für mich OK ist, was ich als Feedback bekommen habe. Vielleicht stimme ich der Aussage zu. Vielleicht habe ich eine konträre Meinung. Beides ist OK! Wir müssen nicht überall gleicher Meinung sein, auch wenn wir sicher alle zu einem bestimmten Grad harmoniebedürftig sind.

Es ist einfacher darauf zu reagieren. Und gleichzeitig können wir aus dieser Aufrichtigkeit heraus etwas lernen. Über uns und unser Gegenüber. Wir lieben doch ehrliche Menschen, nicht wahr?


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Oder vielleicht werden wir heute zu sehr gelobt? In Freundschaften passiert es immer wieder, dass wir Situationen beschönigen. Das wir mit unserem Freund mitfühlen. Das wir gelobt werden von unseren Freunden. Was haben wir davon? Ein tolles Gefühl. Das ist nicht schlecht, im Gegenteil. Aber oftmals bringt uns genau dieses Lob, diese Anerkennung und dieses Mitgefühl für uns und unsere Situationen nicht weiter.

Zeugt es für dich von Rückgrat und Integrität, wenn du Mitleid und Beschwichtigungen von deinen Freunden erntest? Oder hat es dir wirklich einmal im Leben geholfen, dass dir jemand einen „ehrlichen“ Tritt gegeben hat und du dadurch in Bewegung gekommen bist?

Ein Freund ist mehr als nur ein Zuhörer. Er fühlt mit – ganz klar, aber er ist auch aufrichtig zu dir. Sagt dir seine Meinung. Er rafft dich auf und schubst dich dorthin, wo du hinmusst.

Was bedeutet für dich „wahre Freundschaft“? Wie aufrichtig bist du selbst? Ich freue mich sehr über deine Meinung, über dein Feedback unter info@kaizen-mindstyle.com


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Bringt dich dein Talent an die Spitze?

Wenn wir an große Namen im Sport denken, dann verbinden wir diese alle mit einem gewissen Talent in diesem Bereich. Es ist unumstritten, dass wir Talent benötigen, um in unserem angestrebten Ziel erfolgreich sein können. Es ist im Sport genauso wie im Leben und im Business-Bereich: talentierte Menschen kommen nach vorne.

Wir kennen aber auch richtige Arbeiter, die ebenso an die Spitze kommen. Wer beispielsweise Thomas Muster aus dem Tennis noch kennt, weiß, dass er sicherlich nicht der talentierteste war. Im Vergleich zu seinem österreichischen Pendant im Tennis – Horst Skoff – war Thomas Muster sehr viel weniger talentiert. Dennoch hat es Muster sehr viel weiter geschafft, als Skoff. Er wurde Grand Slam Sieger in Paris und schaffte es an die Spitze – die Nummer 1 – im Tennis.

Die Frage ist: wer hat es leichter? Der Talentierte oder der Arbeiter?


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Ich denke, Menschen, die in einem bestimmten Bereich ein großes Talent haben, bestimmte Fähigkeiten sehr stark präsent haben, tun sich einfacher. Sie müssen vielleicht für Ihren Erfolg weniger tun. Aber wie heißt es so schön: Ohne Fleiß kein Preis!

Talent allein nutzt nichts – wie im Falle von Horst Skoff – um es an die ganz große Spitze zu bringen. Natürlich muss daran gearbeitet werden. Wir können nicht erwarten, einmal die Woche zu „trainieren“, und dann am Wochenende bei den Wettkämpfen zu gewinnen. Egal in welchem Sport, egal ob im Job: das wird nicht gewinnbringend für mich sein. Jeder muss genauso Arbeit, Training und noch sehr viel mehr in die Waagschale legen, um nach ganz oben zu kommen.

Dazu kommen noch weitere Faktoren. Und unsere Einstellung und unser Gehirn spielen dabei eine tragende Rolle. Wenn ich erwarte zu gewinnen, aber nichts dafür tue, wird mich mein Talent nicht retten. Wenn ich aber arbeite, meine Hausaufgaben mache, und talentiert bin, ja sogar weiß, wie meine Talente einzusetzen, dann habe ich sehr gute Chancen auf den Sieg. Und an die Spitze zu kommen.

Ganz oben ist die Luft dann sehr dünn. Deshalb: du brauchst beides! Ein gewisses Talent für das, was du tun willst, und die richtige „Arbeitseinstellung“ um auf den Gipfel zu kommen.

Wie siehst du das Zusammenspiel von Talent und Arbeit? Ich freue mich sehr über deine Meinung, über dein Feedback unter info@kaizen-mindstyle.com


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Gräbst du täglich deine Motivation aus?

Gräbst du täglich deine Motivation aus?

Ich kann mich noch blendend an die Morgen erinnern, an denen ich mit schweren Beinen und Stress im Kopf aufgestanden bin und zur Arbeit gegangen bin.

Jeden Morgen musst ich meine Motivation auspacken um später im Alltag bestehen zu können. Um Leistung abzurufen. Um im täglichen Hamsterrad mitzulaufen. Und täglich grüßt das Murmeltier.

Heute ist das nicht so. Wie habe ich das gemacht?

Eines Tages dachte ich mir, dass es solche „Morgen“ nicht mehr geben sollte. Aber wie sollten Sie sein? Die Antwort drauf war wirklich leicht zu finden. Ich möchte mit Spaß und Freude aufstehen. Ich möchte aufstehen, und mit auf den Tag und das was kommt von Herzen freuen. Aber wie sollte ich das anstellen?


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Der damals aktuelle Job konnte in diesem Moment nichts dafür oder dagegen tun. Einfach die Arbeit zu wechseln war nicht des Rätsels Lösung. Wie denn zu täglicher Freude und Spaß kommen?

Erst als ich gefunden hatte, was mein späteres – vor allem berufliches – Leben täglich bringen soll, habe ich angefangen, dem nachzustreben. Und zwar einem erfüllten und freudigen Arbeitsleben. Ich habe alles über einen Haufen geworfen und mit 30 nochmal „neu“ angefangen.

Heute bin ich glücklich beruflich das zu tun, was mir richtig Spaß macht. Und jeden Morgen freue ich mich auf das was kommt. Oftmals kann ich es kaum erwarten mit dem Arbeitstag zu beginnen!

Ich muss mich nicht mehr täglich aufraffen und meine Motivation suchen gehen. Und so soll es auch bleiben.

Wie steht es um deine Motivation? Freust du dich auch am Morgen aufzustehen? Ich freue mich sehr über deine Meinung, über dein Feedback unter info@kaizen-mindstyle.com


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Was tust du wenn es drauf ankommt?

Was tust du wenn es drauf ankommt?

Seien wir uns mal ehrlich: der wahre Charakter eines Menschen zeigt sich wirklich erst, wenn es um etwas geht im Leben. Erst wenn es um Existenzen, ums Leben – vielleicht sogar ums Überleben – geht, kennt man seine Freunde und die Menschen, die einem nahe sind.

Wer kennt nicht die Geschichten der Menschen, die verlassen wurden, weil es um die sprichwörtliche „Wurst“ gegangen ist? Mehr als ein Drittel der Ehen werden wegen Geldangelegenheiten geschieden. Ist das nicht unglaublich? Dort bewahrheitet sich dieser Spruch ganz genau.

Solche Beziehungsstories gibt es en masse. Wenn Beziehungen auseinander gehen, egal ob verheiratet oder nicht, zeigt es sich, ob gestritten wird, oder ob doch ein sanftes Gemüt und echtes Mitgefühl für einander besteht.


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Im Sport ist es dasselbe. Beispielsweise hat ein Basketballspiel auf Weltniveau 40 Minuten Spielzeit. Auf Profiniveau werden aber ein riesen Großteil der Spiele in den letzten 5 Minuten entschieden. Wieso ist das so?

Erst wenn es einem selbst an den Kragen geht spürt man, was es bedeutet, um die Wurst zu spielen, oder um Beziehungen zu kämpfen. Das bedeutet nicht, das sich das immer lohnt. Aber wer plötzlich Ausreden findet, oder im Sport beginnt zu betrügen – zu „cheaten“, oder wer dann sein Wort nicht mehr hält, findet so seinen Ausweg aus seiner persönlich prekären Situation.

Wer aber ehrlich zu sich und zu den anderen ist, der zeigt wahre Stärke. Der gelangt auch an Elemente und Fähigkeiten in sich heran, von denen er vielleicht nur geträumt hat.

Vielleicht spürt man zum ersten Mal wahre Stärke. Oder ein Ehrgefühl. Oder seine Kämpfernatur. Oder seine wahre Liebe. Seine wahren Stärken und Schwächen. Dann zeigt sich einem die volle Wahrheit über einen Selbst – direkt vor seinen Augen.

Auf jeden Fall spürt man ein Gefühl von Nacktheit, oder ein Gefühl von ausgeliefert zu sein.  Denn wenn es um alles geht, kann man sich nicht mehr verstecken. Dann zeigt sich ganz klar und öffentlich, aus welchem Holz man geschnitzt ist.

Und dann stellt sich die eigentliche Frage: Was tust du, wenn es darauf ankommt? Ziehst du den kürzeren, oder stehst du auf und zeigst dich genauso wie du bist?

Wir sollten doch eigentlich vorher schon zeigen, wer wir sind und es gar nicht darauf ankommen lassen. Sich darüber Gedanken zu machen und dann auch zu handeln: das ist es worum es sich dreht!

Und zu welchem Charakter zählst du dich? Ich freue mich sehr über deine Meinung, über dein Feedback unter info@kaizen-mindstyle.com


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Halt und Leitplanken im Leben finden

Über die Erziehung von Kindern teilen sich die Meinungen. Nicht nur in zwei Richtungen – nein – in viele Richtungen! Möglicherweise sind die Erziehungsstile so individuell wie die Persönlichkeiten der Eltern. Vom strengen und herrischen Papa, bis hin zur Hippie-Mama die Ihren Kindern alles erlaubt und der Überzeugung ist, dass Ihre Kinder schon genau wissen, was Sie wollen und selbst entscheiden können.

Ich persönlich bin eher für einen „gesunden Mittelweg“, wenn es diesen überhaupt gibt. Der kann folgendermaßen aussehen: Die Kinder sollen sehr viel selbst ausprobieren dürfen und „learning by doing“ betreiben. Selbst Erfahrungen zu machen ist oft hilfreicher, wie alles im Leben vorgekaut zu bekommen.


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Was ich aber immer wieder erkenne, ist, dass Kinder und Jugendliche sehr wohl Halt und Leitplanken brauchen, und auch wünschen. Das bedeutet, dass wir einiges an Richtung und Wissen vorgeben sollten. Unsere Kinder auf das Erwachsenenleben vorzubereiten, dem stimmen wir sicherlich alle zu. Aber welche Leitplanken gehören dazu?

Sicherlich die gesellschaftlichen und die arbeitsbezogenen Leitplanken. In der Schule haben wir die 13 „Grundeigenschaften“ im Job gelernt. Elemente wie Pünktlichkeit, Respekt und Höflichkeit. Leider haben wir nur die abstrakten Begriffe gelernt, und nicht die Praxis.

Werte, für die wir nicht nur selbst einstehen, sondern die wir persönlich als Eltern auch leben – das sind die Leitplanken und der Halt, den Kinder brauchen. Ich bin überzeugt, wenn wir uns selbst unseren Kindern gegenüber authentisch vorleben und für uns einstehen, dann kann ein Kind sich daran halten, daran messen, und die Leitplanken und Grenzen testen. Natürlich: die Grenzen testet jedes Kind. Je besser wir diese vorgeben und vorleben, desto besser kann sich ein Kind damit entwickeln.

Die Schwierigkeit liegt aber meist im ersten Punkt. Und zwar darin, soweit loszulassen und unsere Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen. Wer sieht schon gerne zu, wenn sein eigenes Kind Dummheiten macht? Wenn sein Kind leidet? Aus Unwissenheit Fehler begeht?

Ich bin immer noch überzeugt, dass dies eine der besten Lehrmethoden ist. Dennoch muss nicht jeder dieselben Fehler machen, wie seine Eltern.

Wenn wir jedoch unsere eigenen Werte kennen und diese ehrlich leben, ganz egal ob diese in unserer Gesellschaft hoch angesehen sind oder nicht, dann haben wir unseren Kindern bereits einiges beigebracht.

Wofür stehst du ein? Welche Leitplanken gibst du gerne weiter? Was bedeutet halt in der Familie für dich? Ich freue mich sehr über deine Meinung, über dein Feedback unter info@kaizen-mindstyle.com


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Wie werde ich ein Gewinner?

Wie werde ich ein Gewinner?

Eine Gewinner-Mentalität, das wünschen wir uns doch alle irgendwie. Wer will nicht auf der Sonnenseite stehen? Auf der Seite der Gewinner? Wie wir dorthin kommen, und wie das mit unserer Persönlichkeit vereinbar ist, darüber hat jeder seine eigene Vision. Dennoch gehören ein paar Elemente unweigerlich dazu.

Zuerst einmal brauchen wir den richtigen Mindset. Unsere Denkweisen haben eine unweigerliche Folge auf unsere Realität. Die Denkweisen erschaffen unsere Realität. Deshalb macht es Sinn, sich eine Gewinner-Mentalität in Form von passenden und unterstützenden Gedanken zurechtzulegen. Manche Menschen haben solch eine Mentalität beinahe „angeboren“. Die meisten müssen diese Denkart aber erlernen.

Darüber hinaus bin ich zu 100% davon überzeugt, dass wir eine gewisse Organisation brauchen, gewisse Systeme und Abläufe bereitgestellt haben, die uns zu Gewinnern werden lässt. Wenn das Chaos regiert, dann wird dies niemals Früchte tragen. Erfolgreiche Menschen haben immer einen Überblick über Ihr Tun und Ihre Geschäfte.


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Und dann muss produziert werden. Es ist immer wieder lustig zu hören, wenn im TV in den diversen Casting-Shows vom „Produzieren“ gesprochen wird. Diese Kandidaten müssen dann „gut aussehen“, „den richtigen Blick haben“ und vieles mehr. Ihr Produkt ist oftmals ihr Äußeres. Wenn wir an ein Produkt denken, denken wir immer an etwas physisches, dass wir in die Hände nehmen können. Das muss aber nicht immer so sein. Wie in diesem Beispiel des Modelbusiness, kann auch ein „fiktives“ Online-Produkt eine Möglichkeit sein. Der Punkt ist: man muss etwas produzieren, etwas kreieren das einen Unterschied für die Menschen macht. Etwas, dass vielleicht sogar ein Bedürfnis der Menschen befriedigt.

Und dann ist auch klar, was wir dazu brauchen: und das ist Kreativität! Etwas erschaffen. Etwas neues. Etwas nie dagewesenes. Etwas sinnvolles. Etwas stylisches. Etwas – kreatives!

Kreativität beginn erneut im Geiste, in unseren Köpfen. Und es wird durch uns kreiert und bekommt Form und Farbe. Kreativität und produktiv sein gehen Hand in Hand. Wenn dann ein passendes Organisations-Konstrukt und der richtige Mindset als Fundament vorhanden ist, dann kannst du nur gewinnen!

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Auch du bist ein Teil einer Gemeinschaft

Auch du bist ein Teil einer Gemeinschaft

Eine Sache ist auf Anhieb klar: wir leben niemals isoliert. Sofern du kein buddhistischer Mönch bist, der in einer Höhle in den Bergen lebt, wirst du niemals alleine sein.

Wir sind alle mit anderen Menschen verbunden, gesellschaftlich und sozial verwoben. In Freundschaften, Arbeitsbeziehungen, Vereinsangelegenheiten, sozialen Tätigkeiten und vielem mehr. Es braucht immer mindestens zwei Menschen, um etwas zu bewerkstelligen.

Wir können glücklich sein, dass dies so ist. Denn sonst hätte sich unsere Welt niemals so weit entwickeln können. Gemeinsam schaffen wir Ideen und setzen diese auch um. Edison hätte niemals die Glühbirne erfinden können, wenn er keine Helfer und Gönner zur Umsetzung gehabt hätte.

Der geniale Steve Jobs hätte niemals solch ein Imperium aufbauen können, wenn er nicht wahrhaftig eine „Apple-Familie“ geschaffen hätte. Menschen, die hinter diesen Produkten stehen. Als Käufer, Entwickler, Verkäufer, technischem Support und vielem mehr.


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Keine Leben kann alleine funktionieren. Wir sind mit allen verbunden, und teilweise darauf angewiesen. Wenn wir nun auf die Geschichte zurückblicken können wir erkennen, dass Gemeinschaften immer wieder großartiges zu Tage gebracht haben und die menschliche Gesellschaft vorwärts gebracht haben.

Deshalb sind diese Verbindungen so wichtig. Deshalb müssen wir diese Verbindungen pflegen. Und gleichzeitig überlegen, welchen Gemeinschaften wir angehören wollen. Ich möchte diese Frage nun sehr grob formulieren: gehörst du einer unterstützenden, vorwärts gerichteten Gemeinschaft an, oder einer eingeschränkten, rückwärts und vielleicht zerstörenden Gemeinschaft an? Wie sieht dein Beitrag aus?

Das Teilen und Geben spielen hier eine große Rolle. Wenn wir dem Beispiel von Nikola Tesla folgen wollten, der seine Ideen und Werke rund um die Energie und Elektrik meist kostenlos bereitstellen wollte, würde unsere Welt wohl ganz anders aussehen.

Aber es geht auch bescheidener. Wir brauchen „nur“  Respekt, Wertschätzung und Anerkennung in dieser Welt. Von dir, von mir, von uns allen. Fokussieren wir uns auf unseren Beitrag in dieser Gemeinschaft, und die Welt wird – und das ist keine „rosarote Brille“ – ein wunderschöner Platz für uns alle sein.

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Teamwork: alles klar du Einzelkämpfer?

Teamwork: alles klar du Einzelkämpfer?

„It’s me against the world“ – oder „If I ruled the world“ – alte Songs, die ich noch aus meiner Jugendzeit kenne. Und ich habe geglaubt, dass ich alles alleine schaffen kann. Ich habe geglaubt, dass ich alleine gegen die Welt kämpfe. Mich durchschlagen muss.

Heute als Unternehmer – ohne Angestellten wohlgemerkt – weiß ich, dass es ohne Partner nicht geht. Nichts funktioniert ohne andere Menschen. Von manchen sind wir ungewollt abhängig, und können uns davor gar nicht wehren.

Aber andere sollten wir bewusst auswählen. Menschen, die uns weiterbringen. Menschen, die uns unterstützen. Menschen, die uns Ihr Wissen geben.

Haben wir nicht längst erkannt, dass wenn wir Hilfe „annehmen“, wenn wir uns Hilfe ins Boot holen, dass es ein richtiger Boost ist? In keiner Firma, in der wir arbeiten, arbeiten wir alleine. Wir sind immer in einem Team.


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Die Qualität dieses Teams, wie es zusammengesetzt ist, wie die Kreativität und die Produktivität steht – oder fällt – steht im direkten Zusammenhang mit der Offenheit der Menschen in diesem Team zueinander. Können Sie sich nicht „riechen“, steht es schlecht um die Produktivität. Kommen Sie gut zurecht und fordern und fördern sie einander, wird der Pfeil nach oben zeigen.

Nun ist es aber kein Zufall, wie es um den Erfolg steht. Es liegt an jedem selbst – an uns selbst – offen zu sein, Hilfe anzunehmen und sich weiterzuentwickeln. Wir müssen nicht alles wissen. Wir können auch nicht alles wissen. Aber wir haben die Möglichkeit, es anzunehmen was uns das restliche Team zu geben hat.

Deshalb ist Teamerfolg auch immer größer, emotionaler und zufriedenstellender wie ein Erfolg eines Einzelnen. Diesen Unterschied habe ich im Tennis und im Vergleich mit Basketball erlebt. Tennis ist ein Einzelsport. Hier kämpfst du tatsächlich alleine auf dem Platz. Im Basketball hast du 11 Mitspieler. Jeder mit anderen Eigenschaften und Talenten. Ein Sieg im Tennis kann emotional sein, und eine Weile anhalten. Ein Sieg im Basketball verbindet 12 Spieler und einen Coach möglicherweise Jahrezehnte hinweg miteinander.

Ein Team zu haben kann also deinen Erfolg maßgeblich beeinflussen. Egal in welchem Bereich deines Lebens.

Bist du ein Teamplayer? Oder der Einzelkämpfer? Ich freue mich über Feedback unter info@kaizen-mindstyle.com