Wenn Sprache wie Küsse schmeckt

Sprache kann wunderschön sein. Letztens hat meine Freundin mich gefragt, wie ich die französische Sprache finde, und ob ich sie mag. Französisch wird immer wieder als schöne Sprache, als klangvoll empfunden. Ich hingegen tat mir in der Schule immer schwer mit dieser Sprache. Sie ist mir früher nicht gelegen. Aber dennoch klingt die Sprache weich und angenehm, wenn sie gesprochen wird.

Jetzt in dieser besinnlichen, weihnachtlichen Zeit klingt auch unsere Sprache oft zuckersüß. Sie schmeckt fast wie Küsse, wenn wir liebe Worte sagen, liebe Worte finden für die Menschen und wenn wir zulassen, unser Innerstes auch mal nach außen zu bringen. In einer so innigen, familiären Zeit sind wir manchmal ganz anders drauf. Viel freundlicher und offener, viel ruhiger und gelassener. Wir haben mehr Zeit und das macht uns weicher. Das macht uns offener und empfänglicher.

Diese Woche ist ja die Sprache das Thema bei mir bzw. bei Kaizen Mindstyle. Und diese ist so essentiell, wenn es darum geht, dass wir ein positives und erfülltes Leben führen können. Wenn wir es hinbekommen, dass unsere Sprache vielleicht tatsächlich wie Küsse schmecken kann und sich so anfühlen kann, dann werden wir in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen viel erreichen können. Dann kann vieles harmonischer ablaufen.

Wenn wir mehr von uns geben, freundlicher sind, mehr zuhören und aufnehmen – denn auch das gehört zur Sprache und Kommunikation dazu – dann wird sich unser Leben weiter in unsere gewünschten Bahnen lenken. Und unsere Sprache wird sich dahingehend verändern, dass wir besser mit Ihr umzugehen wissen und in harmonischeren Beziehungen leben können.

 

Traumberuf: was für eine Farce!

Vergiss es, du wirst nie deinen Traumberuf machen können. Ganz einfach, weil es schlicht und einfach in jedem Beruf Dinge gibt, die man nicht gerne macht.

Ok. Nehmen wir an, du verdienst Millionen. Und nehmen wir an, du hast all das, was du nicht gerne tust, an Mitarbeiter abgegeben. Gibt es dann noch etwas, was dir an deinem Job nicht gefällt? Wahrscheinlich bist du in dieser Situation selbstständig, und hast eine oder mehrere Firmen. Dann hast du aber einige Mitarbeiter, und mit denen musst du auch klarkommen. Das bedeutet, dass Sie wahrscheinlich nicht alles so 100%ig ausführen werden wie du denkst, oder das möchtest. Schon hast du wieder ein Element, das dir nicht gefällt.

Wenn du aber keine Millionen verdienst, egal nun ob du Selbstständig bist oder irgendwo angestellt, wirst du möglicherweise einige Elemente in deinem Berufsleben haben, die dir nicht gefallen.

Also: ist es dann ein Traumberuf den du lebst? Hast du deinen Traumberuf eigentlich gefunden? Was macht ein Traumberuf denn für dich aus? Ich bin überzeugt, ein Traumberuf muss mir zu einem sehr großen Teil von Herzen Spaß machen.

Ich gebe zu, die Buchhaltung ist nicht mein Lieblingselement in meinem Beruf. Dafür habe ich aber jemanden, der mir diese Arbeit abnimmt. Ja, wir dürfen, ja müssen sogar, die Dinge, die wir nicht gut können oder uns nicht liegen, einfach abgeben. Und schon gewinnt der Spaß und Freude-Faktor bei der Arbeit einiges.

Also: Traumberuf eine Farce? Ich glaube ja! Kein Job der Welt kann 100% Spaß machen. Aber: er muss zum größten Teil Spaß machen. Schön ist es, wenn es dir so geht wie mir, und du nur die Arbeit annimmst, die dir Spaß macht. Ich glaube dann hast du gewonnen!

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt

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„Every journey begins with one single step“ – jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Das hat schon mein Lieblings-Basketballcoach Phil Jackson gesagt.

Wir alle müssen immer wieder einen ersten Schritt tun. Sei es, wenn wir uns für einen neuen Job entscheiden. Oder wir lassen uns auf eine neue, frische Beziehung ein. Oder wir wollen etwas Neues ausprobieren, irgendein Hobby. Oder einfach mal Klettern gehen – weil man das noch nie gemacht hat (und dazu muss man sich wohl sicher überwinden!).

Aber gerade dieser erste Schritt macht uns immer wieder zu schaffen. Wir haben die verschiedensten Abwehrmechanismen in unseren Köpfen – wir nennen das dann vielleicht einen „guten Grund“ – wieso wir den ersten Schritt nicht machen. Vielleicht ist der neue Partner nicht der richtige? Oder vielleicht ist der neue Job zu schwer für mich, mit meinem Wissen und meinen Voraussetzungen? Oder die Verletzungsgefahr beim Klettern viel zu hoch!

Eines ist klar: wenn wir es nicht tun, nicht versuchen, dann werden wir es nie wissen. Und wir werden uns nie weiterentwickeln. Wir werden nie etwas lernen. Und wir werden nie unsere Komfortzone erweitern.

Der Schlüssel liegt im Tun, nicht im darüber nachdenken und alles abwägen. Und er liegt im Bauchgefühl. Fühlt sich etwas richtig an? Dann bitte – nicht zögern!

Viel wichtiger ist es aber, dass wir die Entscheidung, etwas zu tun, sich zum Beispiel in eine Beziehung einzulassen, immer wieder machen. Aber warum sollte ich mich immer wieder für eine Beziehung entscheiden, wenn ich dies bereits gemacht habe? Ganz einfach: um die Entscheidung in unseren Gedanken, in unserem Kopf, im Bauchgefühl und in unseren Strukturen und Mustern zu verankern. Dann verändert sich die Angst vor neuem, und wird zur Neugierde. Dann ist jeder Tag wie ein erster Schritt in eine neue Liebe. Wie der erste Schritt im neuen Job.

Der Weg ist dann das Ziel. Darüber spreche ich am Mittwoch im Podcast auf www.kaizen-mindstyle.com noch. Denn der Weg ist es, was das Leben interessant macht. Und das Ziel darf die Belohnung sein.

 

Gut oder Schlecht, Schwarz oder Weiß – ich bin für Grau!

Grau – die Mitte macht’s. Alle Mindstyler, die bereits auf dem Programm www.kaizen-mindstyle.com sind, werden feststellen, wie meine Ansicht darüber ist. Ich finde, es ist egal, ob richtig oder falsch, gut oder schlecht, schwarz oder weiß, Fleischesser oder Veganer – es liegt im Auge des Betrachters.

Warum denn? Ist denn zum Beispiel fleischlos leben nicht gesünder? Wer sagt das? Dein Ernährungsberater? Ich kann dir sofort einen anderen Ernährungsberater an die Hand geben, der das Gegenteil sagt, und dieses vielleicht sogar noch belegen kann. Nein, es ist nicht wichtig, ob Fleisch zu deinem täglichen Brot gehört. Es ist nur wichtig, wie es dir damit geht. Fleisch dient hier als Metapher für alles Mögliche im Leben. Alles kann belegt, und wiederlegt werden. Letztens habe ich sogar gehört, dass es schlecht sein kann, zu viel Wasser, zu viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Unglaublich, aber wahr. Wir hören immer wieder etwas – was vielleicht die Wissenschaft nun wieder entdeckt hat – wo wir uns fragen: kann das denn überhaupt stimmen? Im Falle der Wasserzunahme kann ich nur für mich beantworten: was ich „zu viel“ trinke, scheide ich einfach wieder aus. Mein Körper reagiert sehr wohl darauf.

Also ist es schlichtweg egal, ob wir etwas für richtig oder falsch halten. Viel wichtiger ist es, dass wir es für uns ansehen und bewerten. Ob etwas in unser Leben gehört oder nicht. Ob wir etwas beibehalten wollen oder nicht. Denn das hat Auswirkungen darauf, ob wir glücklich sind oder nicht. Am Ende des Tages müssen wir glücklich mit uns selbst sein. Dann können wir auch Glück für andere produzieren.

Und es ist aus einem weiteren Punkt egal, ob wir etwas für richtig oder falsch benennen. Denn es gibt immer irgendjemanden, der einer anderen Meinung ist. Wir werden – so schade das vielleicht ist – niemals alles und jeden auf der Welt glücklich machen können.

Deshalb bin ich für Grau. Oder Rot. Oder Violett (alles wundervolle Farben!). Egal was, es muss mir passen. Mit Grau meine ich, dass es eine Mitte für uns alle gibt. Eine Mitte, die zu mir passt. Eine Mitte, die im Einklang mit mir steht. Ganz egal, was andere darüber denken.

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Erfahre mehr über Kaizen Mindstyle unter www.kaizen-mindstyle.com/ueber-mich/

 

Meine Lieblings-Lebensrolle – mein Job!

Ich liebe meinen Job! Es ist einfach ein Traum das zu tun, was mir Spaß macht.

Alle meine Kunden wissen das, und ich sage es auch immer wieder: Arbeit fühlt sich für mich nicht nach „Arbeit“ an. Ich tue was mir Spaß macht. Und dafür habe ich gekämpft. 4 Jahre lang. Ich habe alles daran gesetzt, mein Leben so umzukrempeln und so zu gestalten, dass es genau einen Aspekt verfolgt: Spaß!

Das war die entscheidende Frage in meinem Leben. Die Frage, die auch alles verändert hat. Die Frage war: „Was hat dir als Kind Spaß gemacht?“ Diese Frage war in 1 Sekunde beantwortet. Ich musst nicht einmal nachdenken. Mein Innerstes und meine Intuition haben sofort eine Antwort darauf gewusst. Es war Sport.

Und die folgende Frage, wie ich nun Spaß in mein Leben bringen kann, war ebenfalls leicht, hat aber einiges an Zeit gebraucht. Es war glasklar, dass Spaß mein Antrieb sein sollte. Ich wollte morgens aufstehen mit dem Gefühl mich zu freuen – Spaß zu empfinden – und den Tag „licht“ zu beginnen.

Und über die Antwort „Sport“ bin ich Schritt für Schritt dahin gekommen, was ich heute mache. Es ist eine große Freude Menschen zu fördern und zu fordern. Es ist macht riesigen Spaß zu sehen, wie sich die Menschen in meinem Umfeld entwickeln und mehr zu Ihrer inneren Mitte kommen. Mehr zu sich selbst. Mehr zu Ihrer Authentizität. Das ist mein Anspruch, das ist meine Motivation, das ist meine Vision. Dich voranzubringen. Ich weiß eines: ich bin nur ein Puzzleteil in deinem Leben. Nicht mehr nicht weniger. Ein Zahnrädchen in deinem Lebenswerk. Wenn du mich hineinlässt. Und eines weiß ich auch noch: alle Lösungen stecken in dir. Und es ist eine riesige Bereicherung in meinem Leben zu sehen, dass ich einen Mini-Anteil dabei habe, dass du auf eine Lösung für dich in deinem Leben kommst. Und dabei ist es mir ganz egal, in welchem Bereich deines Lebens das ist. Hauptsache du findest es. Und ich bin mir sicher du findest es mit meiner Hilfe. Das habe ich gelernt, das habe ich studiert, das ist meine Aufgabe.

Mein Job macht Spaß. Egal ob es um deinen Beruf, dein Leben, deine Beziehungen, deinen Sport, dein Leiden oder deine Freude geht – du wirst vorankommen!

Entspannung bewahren: so könntest du dein Urlaubsgefühl konservieren

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Wie lange hat es nach dem letzten Urlaub gedauert, bis du wieder voll im Alltag gesteckt bist? Zur Arbeit hetzen, schnell dazwischen was essen, Berge auf dem Schreibtisch, und am Abend vielleicht noch „versuchen“, das angefangene Buch vom Urlaub fertigzulesen. Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub. Vor dem Urlaub noch schnell alles auf Stand bringen, nach dem Urlaub wieder aufholen, was liegengeblieben ist?

Ein Schicksal von Mehreren. Das muss nicht sein. Heute mal ein paar Tipps, wie das erholte, entspannte Urlaubsgefühl vielleicht länger anhalten kann.

Wieso eigentlich am Montag anfangen? Und nicht nach dem Urlaub erst am Dienstag, oder gar am Mittwoch? Wieso nicht mit einer verkürzten Woche beginnen? Dann hast du noch 1 oder 2 Tage um dich zu Hause einzugewöhnen, anzukommen, und vielleicht wieder zu dir zu kommen – den Alltag eben entspannter zu beginnen.

Wieso nicht ein wenig schummeln beim Mailordner? „Ich bin im Urlaub bis 4.12.“ – in Wahrheit bin ich schon 2 Tage früher da, und kann in Ruhe noch einiges aufarbeiten und vorbereiten.

Mache im Urlaub unbedingt etwas, was du noch nie gemacht hast! Tauchen gehen? Urwaldtrekking? Quad fahren? Wieso nicht! Solche Highlights bleiben lange im Gedächtnis. Und etwas spannendes hat man auch noch zu erzählen.

Und nach dem Urlaub kann auch vor dem Urlaub sein! Plane einfach danach schon deinen nächsten Urlaub, es wird die aktuellen Erinnerungen frisch halten, und deine neuen Träume schon anfachen.

Viel Spaß beim Konservieren deines Urlaubes – und deiner Erholung!

 

Dringend gesucht: Entspannung!

„Eine Durchsage: die Entspannung wird dringend zur Information geben – die Entspannung bitte!“

Manchmal ist es so, dass wir sie wirklich zur Kasse bitten müssen. Das Thema Burnout ist immer noch in aller Munde, und immer wieder einmal Thema. Abgesehen davon sind hoher Arbeitsstress, gepaart mit möglichem „Freizeitstress“, der auch ins Negative rutschen kann, immer wieder einmal unsere Entspannungskiller.

Aber wann und wie entspannen? Wenn wir uns 1 oder 2 Wochen (von 52!) im Jahr Urlaub gönnen, ist es wohl zu wenig. Davor im Stress alles noch schaffen zu müssen, nach dem Urlaub im Stress, alles wieder aufarbeiten zu müssen. Ein Wellness-Wochenende? Das bringt uns lediglich für die nächsten Tage wieder auf normale Temperatur. Was ist mit der restlichen Zeit des Jahres? Seien wir ehrlich. Wir hetzen doch von Terminen zu Terminen, von Treffen hier zu Treffen da. Nach dem Sommerurlaub stehen im September schon die ersten Schoko-Weihnachtsmänner im Lebensmittelladen und erinnern uns schon Monate davor an die nächste „besinnliche“ Zeit.

Vielleicht ist das Wort müssen ein Knackpunkt. Genauso, wie Organisation ein Knackpunkt ist. Ich bin überzeugt, dass jeder, der gut organisiert ist, weniger Stress hat, wie der Chaos-Typ. Aber müssen wir uns diesem Stress aussetzen? Das denke ich nicht. Es ist einerseits Einstellungssache, wie wir mit diesem Stress umgehen. Ob uns die Hektik des Alltags und des Berufslebens stark belastet. Wenn wir bewusst täglich unsere Pausen nützen, kommen wir auf ein angenehmes Niveau. Und können dort auch bleiben. Andererseits ist eine passive Regeneration – und genügend Schlaf – nicht zu unterschätzen. Bitte beides nicht verwechseln. „Müssen tun wir nichts – außer sterben.“ – Aber unser Bauchgefühl sagt uns immer wieder, dass wir unter Druck sind. Die Frage ist vielleicht doch: was dürfen wir?

Es ist wichtig, so oft wie möglich sich passiv zu regenerieren. Und dazu gehört nicht ein Saunagang, oder eine Bergwanderung. Auch das sind Belastungen für unseren Körper. Wenn der Geist vielleicht dabei gut abschalten kann, ist das von Nutzen. Aber wir müssen auch Zeit in Ruhe verbringen. Immer wieder einmal. Sich einmal hinsetzen, und nur die Natur beobachten. Den Wind, den Regen, die Sonne und Wolken zuschauen. Oder einen Power-Nap machen. Ein kleiner Spaziergang, und wenn es nur 20 Minuten sind. Eine Visualisierung, zum Beispiel sich in Gedanken an einen schönen Ort setzen, bewirkt Wunder. Sagt auch die Wissenschaft.

All diese, und noch viele mehr, „Tätigkeiten“ müssen wir nützen, um in Entspannungszustände zu kommen. Und auch wieder zu regenerieren. Um die Batterien wieder aufzuladen. Den Tank zu füllen.

Und was ist deine Methode?

 

Zeitmanagement für Dummies

Nein nein – nicht für „Dumme“ – sondern für „Dummies“. Solche, die vielleicht damit sich noch nicht richtig beschäftigt haben. Ich möchte aber nicht über langweilige To-Do-Listen, über ein Eisenhower-Prinzip oder eine ABC-Analyse sprechen. Solche Klassiker kommen später.

Statt Zeitmanagement, kommt jetzt Fokus-Management. Was für ein Management? Überleg mal: wie wäre es, wenn wir unseren Fokus managen würden?

Wer kennt es nicht. Du bist bei der Arbeit – egal ob du im Büro sitzt, an der Maschine stehst, ob im Freien oder im Gebäude – und du machst dein Ding. Routine beherrscht schon längst unser Tun bei der Arbeit. Das bedeutet, obwohl du gerade tust, was du tun musst, bist du in Gedanken beim Fußball-Spiel heute Abend. Du bist vielleicht beim Treffen mit deiner Freundin morgen oder bei irgendeinem Problem, dass dich die letzte Zeit beschäftigt. Du bist in der Arbeit, aber gedanklich ist dein Fokus ganz wo anders.

Naja, stell dir vor es würde ein Analyse-Werkzeug geben um in einem Diagramm schwarz auf weiß zu zeigen, wo wir den ganzen Tag mit unseren Gedanken sind? Stell dir vor, du würdest nur deine Arbeitszeit analysieren um zu sehen, wie oft du konzentriert bei dem bist, was du eigentlich gerade tun solltest. Was denkst du, wie viel Prozent von 8 Stunden Arbeitszeit am Tag würdest du auch gedanklich voll bei der Sache sein? Diese Statistik könnte beim einen oder anderen von uns schlecht ausfallen. Aber eines ist sicher: keiner von uns würde die 100%-Marke knacken.

Es ist so: wir sind nicht immer gedanklich gerade dort, wo wir sein sollten. Diesen Fokus zu managen macht also viel Sinn!

Stell dir vor – reine Utopie – du wärst zu 100% bei der Arbeit gedanklich bei der Sache: Wie effizient wäre das? Wie viele Arbeitsstunden würden wir dann wirklich im Endeffekt arbeiten müssen? (Sofern wir nicht nach Stunden bezahlt werden würden!) Effizienz ist ein großes Thema in der Arbeitswelt. Wer effizient arbeiten kann, ist gefragt. Diese Effizienz macht aber auch in anderen Bereichen des Lebens Sinn. Wir wissen, wir sollten unserem Freund, unserer Freundin zuhören wenn er oder sie uns etwas erzählt. Sonst könnte das irgendwann auf uns zurückfallen.

Also achten wir heute mal darauf, in welchen Situationen wir vielleicht nicht ganz bei der Sache sind. Viel Spaß beim Fokus suchen!

 

Die Essenz von „Law of Attraction“

Vielleicht hast du schon einmal von „Law of Attraction“ gehört – dem Gesetz der Anziehung. In „The Secret“ von Rhonda Byrne steht schon auf Seite 15 ein Zitat von John Assaraf: „Wir können alles haben, wofür wir uns entscheiden – egal, wie groß es ist.

Wow, was für eine Aussage. Aber halt: liegt da nicht etwas Wahrheit dahinter?

Ganz ehrlich. Wenn du ein wenig zurückblickst, und dir die eine oder andere Situation in deinem Leben ansiehst, ist es dann nicht so, dass deine Gedanken zu dieser Situation diese schon vorab kannten? Dein Gefühl schon vor die Situation eintrat da war?

Nehmen wir an, du musstest eine Aufgabe bei der Arbeit übernehmen. Du wolltest aber nicht! Du wusstest schon vorher, dass es nicht klappt. Dennoch hast du nicht „Nein“ gesagt. Und das Ergebnis: es hat nicht geklappt und nicht das gewünschte geliefert. „Ich hab’s doch gewusst.“ Ja klar. Andere würden jetzt sagen: „Das sind selbsterfüllende Prophezeiungen“ – und genau das sind sie! Deine Gedanken beeinflussen deine Ergebnisse. Du hattest die Option „Nein“ zu sagen (die hast du dich vielleicht nicht getraut zu ziehen, aber das ist eine andere Geschichte). Aber das Gesetz der Anziehung hat voll zugeschlagen. Wenn wir uns entscheiden, die Aufgabe anzunehmen, dann müssen wir auch Sorge dafür tragen, dass wir gut dafür eingestellt sind. Sonst passt uns das Ergebnis nicht. Und wir sollten genau wissen, was wir wollen – welches Ergebnis wir erzielen wollen!

Ein bisschen später im Buch steht ein weiteres Zitat von John Assaraf: „Wir Menschen haben die Aufgabe, die Gedanken an das, was wir wollen, festzuhalten. Wir müssen uns gedanklich absolut klarmachen, was wir wollen, und dann fangen wir an, eines der großartigsten Gesetze im Universum anzurufen, nämlich das Gesetz der Anziehung. Sie „werden“ das, woran Sie am meisten denken, aber Sie ziehen auch das an, worüber Sie am meisten denken.“

Wenn ich nun von einem negativen Ausgang dieses „Jobs“ denke, bekomme ich das. Wenn meine Gedanken aber „das schaffe ich – das wird gut“ sind, werde ich ein positives Ergebnis bekommen.

John Assaraf spricht auch vom „festhalten“ – von einer Affirmation. Affirmation kommt aus dem Englischen „firm“ – übersetzt fest, stabil, kräftig, steif. Der Gedanke, der Glaube ist fest! Und so ist es, egal ob positiv oder negativ! Egal ob für dich unterstützend oder nicht! Also macht es Sinn zu wissen, was ich will. Und es macht Sinn sich seiner Gedanken anzunehmen.

Es heißt schon im Englischen: „I am a firm believer“ – ich bin der festen Überzeugung…

Und wovon bist du überzeugt?

 

Ein Traum wird wahr – kaizen-mindstyle.com geht online

Hättest du mich vor 5 Jahren gefragt, was ich in 5 Jahren machen werde, ich hätte nicht glauben können, dass ich ein Programm wie Kaizen Mindstyle auf die Beine hätte stellen können. Ich hätte nicht einmal ein Bild davon skizzieren können, wie meine Arbeit aussieht. Oder das ich erfolgreich als Unternehmer selbstständig tätig bin.

Aber ich hatte einen Traum. Und ich hatte eine schriftliche Mission. Wenn du schon vom Start im August 2015 dabei warst, kennst du meine Mission für Kaizen Mindstyle. Die Mission, die ich mir aber vor 5 Jahren aufstellte, war eine andere – nachträglich betrachtet, aber sehr nah dran an dem, was meine Mission heute ist.

Damals hieß die Mission, oder Vision so: „Ich bringe mein Licht und mein Herz in das Leben anderer. Ich möchte andere Menschen mit meinem Wissen aus dem Leben, Business und Sport unterstützen. Ich möchte diese Menschen soweit unterstützen, dass Sie ihre eigene Leidenschaft und Einklang finden können.“

„Mission“ hört sich vielleicht für den einen oder anderen militärisch oder religiös an. Bitte: ich will niemanden „missionieren“! Für mich hat eine Mission eine starke Kraft in sich. Sie trägt für mich eine Energie, die mir selbst sagt: „Da musst du dranbleiben! Wenn du diese Mission verfolgst, dann wirst du auch das erreichen, was du dir wünschst.“ Die Mission führt dann zur erfüllten Vision!

Wer von uns hat nicht Träume? Wünsch? Visionen? Zumindest hatten wir mal welche. Raus damit! Wenn du keine hast ist es längst überfällig diese wieder auszugraben! Was gibt es noch zu erreichen im Leben? Was noch zu sehen? Was noch zu erleben? Was möchtest du noch lernen im Leben? Was möchtest du spüren?

Träume und Wünsche müssen doch gelebt werden. Du hattest früher den Traum einmal für ein paar Monate zu reisen? Asien ist doch geheimnisvoll. Südamerika ist rassig und rhythmisch! Afrika – die Mutter Erde. Neuseeland ein Naturwunder! Und jetzt? Jetzt sind Verantwortungen da. Verpflichtungen hier und da. Aber es ist immer das, was wir daraus machen. Und wir müssen auch die Voraussetzungen dafür schaffen, damit wir diese Träume umsetzen können. Die wenigsten könnten es sich leisten, heute zu kündigen und morgen für 3 Monate wegzufliegen.

Dream big! Ich bin felsenfest überzeugt, dass jeder auch seine ganz individuelle Vision, seinen Traum erreichen kann. Genauso wie ich. Heute ist Kaizen Mindstyle am Start. Vor 5 Jahren habe ich noch nicht davon geträumt. Aber schön langsam ist dieser Wunsch gewachsen. Und ich bin glücklich darüber, dass ich ihn verwirklichen kann. Also, nicht aufgeben und abwinken: hol deine Träume noch einmal hervor!